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GEWÜRZE

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„Regional aus dem Hausruckviertel“

Unser jüngstes Standbein ist der Gewürzanbau, den wir 2006 mit dem Anbau von Kümmel begonnen haben.
 
Mittlerweile umfasst unser Sortiment auch Koriander, Mohn und Leinsamen.

 

Blaumohn

Blaumohn

Mohn ist ein ausgesprochen anpassungsfähiges und vielseitiges Gewürz.

In der Küche würzt er meist süße Speisen, die wir mit angenehmen Erinnerungen verbinden: Großmutters Mohnkuchen, Germknödel in der Skihütte oder knusprige Mohnsemmeln zum Sonntagsfrühstück. Die bei uns gebräuchliche Mohnart ist der Blaumohn, der in Österreich auch Graumohn genannt wird.

Inhaltsstoffe:

Mohn schmeckt warm, süßlich, buttrig und vor allem nussig. Er besteht zu 40 bis 50 Prozent aus einem Öl, das sich größtenteils aus hochwertigen einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren zusammensetzt Dieses Öl ist auch der Grund, warum Mohn schnell ranzig wird. Falls gemahlener Mohn übrig bleibt, sollte man es luftdicht verschlossen im Kühlschrank aufbewahren.

Gesundheitsfördernde Eigenschaften

Deshalb gilt Küchenmohn in der Erfahrungsmedizin als Stärkungsmittel für Körper, Geist und Nerven.

Fenchel

Fenchel

Seine Samen werden für Tee und als Gewürz verwendet. Hildegard von Bingen schreibt über den Fenchel: „Der Fenchel hat angenehme Wärme. Wie auch immer er gegessen wird, macht er den Menschen fröhlich und vermittelt ihm angenehme Wärme, verursacht eine gute Verdauung und ist nützlich für die Gesundheit des Menschen, wenn er anderen Kräutern in Heilmitteln beigegeben wird.“

Küchentipp:

Fenchel kennen wir hauptsächlich vom Brotgewürz – er würzt Schweinsbraten, Gemüse-u. Suppen, gegrillten Fisch sowie Ragouts und Sugos. Fenchelsamen vor der Verwendung im Mörser zerstoßen.

Zugeschriebene Heilkräfte:

Fenchel wird in der Medizin als Beruhigungsmittel verwendet und um das Abhusten zu erleichtern. Er hilft auch gegen Blähungen, beruhigt den Magen und fördert die Verdauung. Das ätherische Öl des Fenchels wird zu Hustensäften und zum sogenannten Fenchelhonig verarbeitet. Die gemahlenen und ganzen Körner finden Anwendung in der Küche und machen die Speisen leichter verdaulich. Fenchel ergänzt sich besonders gut mit Muskatnuss, Kümmel und Zitronenschale, z.B. als Würze für Kartoffelpuffer. Fencheltee ist nicht nur ein wohltuendes Getränk bei Magenbeschwerden, sondern auch bei Katarrhen.

Koriander

Koriander

Verwendung

Man verwendet die Samen ganz oder gemahlen.
Koriander passt gut zu Gemüse, wie Kohl, Kartoffeln, Getreide und Hülsenfrüchten, zu Suppen und Saucen, gebratenem Fisch, Fleisch und Geflügelgerichten. Es würzt süß-sauer eingelegtes Gemüse, Chutneys. Neben salzigen Speisen wie Fleisch, Wurst, Soße und Gemüse kann der Koriander auch zu Kompott, Marinaden und Weihnachtsgebäck verwendet werden.

Küchentipp

Das Aroma wird noch intensiver, wenn man die Samen kurz vor der Verwendung ohne Fett in einer beschichteten Pfanne anröstet oder sie im Mörser zerstößt.
Koriander harmoniert mit Knoblauch, Chili, frischer Minze und mit Kreuzkümmel.

Zugeschriebene Heilkräfte:

Verantwortlich für die generelle gesundheitsfördernde Wirkung, sind die ätherischen Öle. Koriander wirkt appetitanregend und hilft bei Verdauungsbeschwerden, Magen- und Darmleiden. Es ist krampflösend, da es die Tätigkeit der Darmmuskulatur anregt und gleichzeitig Krämpfe löst. Zudem verhindert es die Entstehung von Blähungen. Dem Koriander wird außerdem eine antibakterielle und pilztötende Wirkung zugeschrieben.

Kümmel

 

Kümmel

2006 starten wir die ersten Versuche im Gewürzanbau. Zuerst begannen wir mit dem Kümmel und 2 Jahre später mit dem Koriander. Weitere Sorten sind in Planung!

Aromatischer Kümmel für Brot, Braten, Gebäck,…

Das „Urgewürz“ soll geheime Kräfte besitzen und vor „bösen Geistern“ schützen! Nicht nur bei deftigen Gerichten – auch hervorragend bei Hummer od. Langusten!

Tipp:

Leicht mit einem Mörser „anstoßen“, damit die Inhaltstoffe übergehen können. Als Gewürz wird Kümmel traditionell schwer verdaulichen und Blähungen verursachenden Speisen zugesetzt: Er wirkt Völlegefühl und Blähungen entgegen, lindert leichtere Krämpfe im Magen – Darm – Bereich  und nervöse Herz- und Magenbeschwerden. Kümmel Tee wird Säuglingen und Kleinkindern bei Verdauungsstörungen verabreicht,  er wirkt bei Säuglingen aber auch auf dem „Umweg“ über die Muttermilch.

Übrigens: Kinder; die Kümmel angeblich nicht mögen schlucken ihn oft widerspruchslos, wenn man das Essen mit gemahlenen Kümmel würzt.

Leinsamen

Leinsamen

Verwendung

Leinsamen wird in größeren Mengen als Zutat für Lebensmittel verwendet, hauptsächlich in Backwaren und Müsli.

Altbewährtes, reines Naturprodukt, das hauptsächlich verwendet wird bei Darmträgheit, Verstopfung, Galle-, Magen- und Hauterkrankungen.

Küchentipp

Geschroteter Leinsamen wird schneller harzig und ranzig als jeder andere Samen, denn das hochwertige Leinöl ist extrem empfindlich gegen Luftsauerstoff.

Zugeschriebene Heilkräfte:

Mit das Beste am Leinsamen sind seine unverdaulichen Bestandteile. Knapp 40 Prozent der goldbraunen Samenkörner zählen zum Ballast, zum Teil in Form von Quell- und Schleimstoffen, deren Wirkung in der Volksmedizin bereits seit Jahrhunderten bekannt ist. Die Schleimstoffe besitzen eine ausgeprägte Haftfähigkeit und versehen den Magen mit einem schützenden Film, sind also gut gegen nervöse Magenbeschwerden.

Brotgewürz

Brotgewürz ( ganz oder geschrotet)

  • für alle Brotarten geeignet
  • frisch geschrotet

Zutaten: Kümmel, Koriander, Fenchel, Anis

Auf Wunsch mischen wir ihr Hausrezept!

PERNER - ÖLE, GEWÜRZE, LAMMFELLE, LAMMFLEISCH !

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